Thomas Reinhardt AFIAP – Fotoclub Tele Freisen

 

Die Fotografie ist schon seit Jahrzehnten eines meiner Hobbys, zuerst vor allem auf Reisen, später aber auch vor der eigenen Haustür  –  von  Natur-  und  Makro-Fotos  bis  zur  Industriekultur.  So sind im Laufe der Jahre auch einige Bücher  zu den Themen Bergbau, Wandern und Genießen entstanden.

 

Aber so richtig intensiv und ambitioniert fotografiere ich erst seit gut drei Jahren, nachdem ich mich dem  Fotoclub Tele Freisen angeschlossen habe.   2014 konnte  ich meine erste Annahme bei einem FIAP-Wettbewerb erzielen. Seitdem besuche ich Workshops und Seminare, nehme regelmäßig an Wettbewerben  und Ausstellungen teil. 2016 habe ich meine erste  AV-Schau fertig gestellt: „Faszination Fjord-Norwegen“.

 

Die vielen  Möglichkeiten der digitalen Fotografie faszinieren mich. Kaum noch vorstellbar, dass man früher nach einer Urlaubsreise mindestens mehrere  Tage warten musste, bis man  Dias oder Abzüge in den Händen hielt. Heute ist der Laptop mit im Gepäck und man kann sofort begutachten, was man gerade erst fotografiert hat.

 

Mein Interesse gilt  nach wie vor vielen Facetten der Fotografie, ich probiere gerne Sachen aus, die ich noch nicht kenne,  versuche mich auf vielen verschiedenen Feldern. Es macht einfach ungeheuer viel Spaß, zur Kameratasche zu greifen und loszuziehen…

 

 

 

Bettina Dittmann –

Fotogruppe Blende 11 Saar

Jahrgang 1973 - Meine Welt ist bunt !

Die Faszination Fotografie packte mich 2004, als ich mir meine erste Kamera zulegte, um Fotografien meiner Eichhörnchen für mein erstes Buch anzufertigen. Schnell begriff ich, dass sich Bilder mit Hilfe von Photoshop zu echten Kunstwerken entwickeln können und stieg tiefer in die Materie der Bildbearbeitung ein. Heute würde ich sagen, dass die Bearbeitung am PC den größten Anteil in der Entstehungsgeschichte meiner Bilder ausmacht. Die Optimierung und Verfremdung einzelner Bildelemente fordert mich heraus und bereitet mir große Freude.

 

Seit 2016 bin ich Mitglied der Fotogruppe Blende 11 Saar, die mich täglich aufs Neue motiviert.

Glücklicherweise suchte der DVF Saar in diesem Jahr einen neuen Schriftführer und Pressewart. Da mir auch das Schreiben leicht von der Hand geht und zu meinen liebsten Beschäftigungen gehört, freue ich mich nun über meine neue Aufgabe und viele neue, inspirierende Kontakte.

Wer mehr über mich erfahren möchte ist herzlich eingeladen meine Webseite
www.pixelartistin.de zu besuchen ... und auch meine Eichhörnchen freuen sich über einen Blick auf ihre Seite: www.wurmelworld.de

 

Günter Oswald , EFIAP – Fotoclub Merzig

 

  

 

Es war nicht mein Vater…

 

Es war mein Volksschullehrer,  der mich 1950 von seinem Hobby, der Fotografie, begeisterte. Als er sich eine „moderne“ Kleinbildkamera zulegte, erstand ich seine Rolleicord. Es war dann mein Vater, der die Kamera mit landwirtschaftlichen Produkten bezahlte.

 

1951 trat ich in das Lehrerseminar Lebach ein. Schon bald schloss ich mich der Foto-AG an.

 

 In der Dunkelkammer ging es noch richtig abenteuerlich zu. Mit unserem sehr bescheidenen Taschengeld kauften wir Chemikalien und Fotopapiere. Die nassen Kontaktaufnahmen klebten wir oft an die Fensterscheiben, um einen Hochglanz zu erreichen Es ging nicht immer gut aus  und die Bilder lösten sich nicht mehr.

 

Als Junglehrer eignete ich mir durch Fachliteratur   und in Seminaren fotografische Kenntnisse an. Im Landesgremium für Schulfotografie, im Landesinstitut für Pädagogik und Medien, und in der VHS gab ich mein Wissen an Lehrer und Interessierte weiter.

 

Ich bin bis heute meinen Motiven und meiner Art zu fotografieren treu geblieben.  Meine Hauptmotive, Motiv im Sinne von Motivation, bewegt sein, sind Kinder, meisten in Aktion. Situationen werden oft organisiert und arrangiert, dann mit Anregungen, etwa „ macht mal eine Schlacht mit den bunten Blättern, bespritzt mal den Opa mit euren Wasserpistolen…. usw

 

Das ist oft spannend, ich beobachte,  gib Anregungen, fotografiere, muss ertragen, wenn Kinder meckern und muss akzeptieren, wenn sie keine Lust mehr haben.

 

Manchmal hab ich Glück, dann bin ich froh.

 

Ohne meine Frau würde ich die meisten Bilder so nicht hinkriegen. Sie organisiert, arrangiert, spielt mit…(übt oft auch berechtigte Kritik an )

 

Auf Reisen und unterwegs fotografiere ich auch, primär gucke ich, ob ich Menschen in interessanten Situationen entdecke. Mancher Schnappschuss war schon erfolgreich.

 

Bei Erfolgen freuen  wir uns gemeinsam in der Familie. Ich freue mich auch, wenn meine Fotofreunde erfolgreich sind.

 

Bernhard Leibold    Fotogruppe Objektiv VSE Saarlouis , DVF- Landesvorsitzender Saarland

 

Begonnen mit der Fotografie habe ich mit 14 Jahren, als ich zu Weihnachten meine erste eigene Kamera geschenkt bekam; es war eine AGFA Silette LK. Drei Jahre später begann die ernsthaftere Beschäftigung mit der Fotografie und es kam das Verlangen nach Diamaterial und einer Spiegelreflexausrüstung - so nahm alles seinen Lauf. Mit 19 Jahren trat ich der Foto AG im Forum der Jugend in Mannheim bei. Anfänglich hat mich die Kameraausrüstung immer begleitet und ich versuchte immer neue Motive zu entdecken. Bereits damals war die Streetfotografie, hartes grafisches Schwarzweiss und Formen, Farben, Strukturen meine große Leidenschaft. Bald wurden die SW-Filme und die Bilder in der eigenen Dunkelkammer selbst entwickelt und vergrößert. Meine Abzüge vom Dia fertigte ich schon früh auf hochwertigen Ilford Cibachrome Hochglanzmaterial an. Mit dem Umzug nach Rheinhausen wechselte ich zum Fotoclub Graben-Neudorf und trat 1988 dem DVF bei. Mit einigen Gleichgesinnten gründete ich 1989 das Foto Forum Oberhausen-Rheinhausen und nahm bereits damals an zahlreichen Clubausstellungen teil. Die Bildbesprechungen im Club und die Beteiligung an nationalen und internationalen Wettbewerben haben mich in meiner Fotografie weiter gebracht und ich probierte mich in vielen Stilrichtungen aus. Kreativtechniken wie: Tontrennungen, Bromöldrucke, Polaroid Image Transfers und Emulsionslifts haben mich eine Zeitlang  fasziniert, aber ich bin dann mehr und mehr zur konzeptionellen Fotografie übergegangen und hatte meine ersten eigenen Ausstellungen „Strukturale Visionen“ und „Wegzeichen“. Ich war stolz, als ich 1994 endlich den AFIAP-Titel erreichte, dann flaute das Interesse an der Wettbewerbsfotografie ab. Seit 2004 fotografiere ich nur noch Digital und bearbeite meine Bilder mit Photoshop. Die Bilder werden heute auf hochwertigem Fineart Papier selbst ausgedruckt. Die Clubleitung und der DVF-Landesvorsitz haben zwar meine eigene Fotografie etwas zurückgedrängt, aber der Spass an der Fotografie ist geblieben und ich bin meiner fotografischen Handschrift treu geblieben.

 

Sandrino Luchini – Fotofreunde Homburg - Zweibrücken

 

 

 

Die Leidenschaft zur Fotografie entdeckte ich im Jahre 2008. Mein Wissen darüber habe ich mir autodidaktisch angeeignet und arbeite stets daran, mich zu verbessern und mich weiter zu entwickeln.

 

Nie habe ich versucht mich auf eine bestimmte Sparte zu „spezialisieren“. Ausschlaggebend ist für mich die Ästhetik, die in den vielfältigen Motiven zu finden ist und ich unbedingt fotografisch festhalten möchte. Nicht selten „verbeiße“ ich mich in einem Thema oder in einer Idee solange, bis das gewünschte Bild entsteht. Manchmal dauert dies sogar einige Jahre.

 

PS: Eine Vorliebe habe ich doch ;-) ...  Streetfotografie...  Portraits von Menschen, vorwiegend in schwarz/weiß...

 

Jörg Mees - Fotoclub 88 Lebach

 

Fotografie muss Spaß machen!

 

Fotografie hat viele Facetten. Damit meine ich jetzt nicht die verschiedenen Sparten, sondern die Gründe, warum ein Foto entsteht. Da gibt es die Erinnerungsfotos vom Urlaub oder von der Familienfeier, die Auftragsarbeit eines Berufsfotografen oder Fotojournalisten, die Fotografie, wie sie auf einer Hochschule gelehrt wird, oder aber die (ich nenne sie mal) DVF/FIAP-Fotografie.

 

Im direkten Vergleich zeigen sich dabei extreme Unterschiede, denn jede dieser Facetten hat ihre eigenen Regeln/Motive/Sichtweisen. Eine Diskussion über den jeweiligen künstlerischen Anspruch kann schon sehr interessant sein...

 

Vor einigen Jahren habe ich intensiv an Fotowettbewerben teilgenommen. Meiner Meinung nach ist es so möglich, die Qualität der eigenen Arbeit zu verbessern. Hierbei sind natürlich die Regeln der DVF/FIAP-Fotografie zu beachten.

In 2014 wurde mir der EFIAP-Titel verliehen. Seither hat sich mein Fokus von den Regeln der Fotografie zu einer anderen Maxime verschoben:

 

„Ob aktiv, passiv oder der Besuch einer Fotoausstellung, Fotografie muss Spaß machen!“

 

Edwin Biehl - Fotoclub 78 Saar

 

" Fotomotive
verbergen sich nicht
sie suchen beharrlich
und finden – mich"

 

Erst spät mit 60 Jahren entdeckte ich für mich die digitale Fotografie.
Mit meinen Motiven beschäftige ich mich sehr zeitintensiv; meist lasse ich mich dabei von Gefühlen und Stimmungen leiten.
Oft ist es so, als tauchte ich ein in eine für mich berauschende, faszinierende Pflanzenwelt ... Ich versuche, bereits bei der Aufnahme die "schöne Wirklichkeit" möglichst unverfälscht festzuhalten und so weiterzugeben, wie sie aus der Kamera kommt.

Steffen Jung - Fotogruppe BLENDE 11 Saar

 

jhg. 1963, selbstständige tätigkeit als heilpraktiker mit den schwerpunkten klassische homöopathie und chirotherapie.

ich fotografiere seit meiner kindheit, in den siebzigern war der beginn mit papas werra-matic, einem damaligen DDR- geniestreich, seit 1980 mit analoger SLR, seither systemtreuer pentaxianer. Seit 2007 bin ich nur noch digital unterwegs. Die fotografie habe ich teils autodidaktisch und teils in workshops erlernt, zum grössten teil allerdings über die konstruktiv-kritische bilddiskussion mit ebenfalls vom fotovirus befallenen mitmenschen.

DVF-mitgliedschaft über die fotogruppe blende 11 saar, wo ich seit 2011 gründungsmitglied bin, seit 2012 auch vollmitgliedschaft in der GDT (deutsche gesellschaft für tier- und naturfotografie)

Meine künstlerischen betätigungsfelder liegen überwiegend in den bereichen natur, landschaft, macro, ebenso beim maroden und sakralen und in der reportage. Zur studiofotografie und zum digitalen composing fehlt mir bislang der zugang, da ich mich lieber am tatort als am PC aufhalte. Die möglichkeiten der digitalen bildbearbeitung nütze ich dennoch intensiv, allerdings eher zur bildoptimierung als zur erschaffung digitaler parallelwelten.

Im laufe der jahre hat sich das ein oder andere an regionalen, nationalen und internationalen erfolgen, auszeichnungen und preisen sowohl im FIAP- als auch im GDT-bereich angesammelt, ebenso wie zahlreiche einzel- und gruppenausstellungen im in- und ausland.

Die bislang wichtigsten meilensteine in meinem künstlerischen schaffen sind einmal die mitwirkung als bild- und textautor im buch „das mostar-projekt- homöopathie zwischen krieg und hoffnung“ der homöopathen ohne grenzen,  HoG e.v. , ein selbsthilfeprojekt in bosnien-herzegowina nach den bürgerkrieg, welches 1999 mit dem förderpreis der robert- bosch-stiftung ausgezeichnet wurde. Als zweites ist es die multimediausstellung „lichtklang“ 2008 in mandelbachtal OT bliesmengen -bolchen mit der produktion einer zur ausstellung komponierten musik-CD mit bandkollegen von „hexeschuss“ sowie der für die dortige friedhofskapelle konzipierte und inzwischen fest installierte kreuzweg.

Meine neuesten Arbeiten:

 http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1394035

 

Thomas Wobedo - Fotoclub Tele Freisen

Jahrgang 1982.

Bis vor wenigen Jahren war ich leidenschaftlicher "Automatikmodus-Knipser", bis ich mehr und mehr eine Passion für das manuelle Fotografieren und damit einhergehend die künstlerische Gestaltung von Bildern entwickelte. Die oftmals damit verbundene Bildbearbeitung mit Photoshop konnte ich mir auch recht schnell aneignen. Es folgte im August 2014 der Eintritt in den Fotoclub Tele Freisen.

Ich versuche so oft wie möglich meine DSLR mitzuführen oder sie zumindest im Kofferraum meines Autos griffbereit zu haben.

Fotografische Schwerpunkte habe ich nicht wirklich, da ich jeder Richtung - ob Portrait, Natur, Makro etc. - sehr viel abgewinnen kann.

Ich lebe und arbeite im Landkreis St. Wendel.

Über Besucher auf meiner Homepage www.nemesis-fotografie.de würde ich mich sehr freuen. Dort gibt es auch mehr aus meinem Portfolio zu sehen, das ich ständig mit neuen Fotografien bestücke.

ISIFOTOART ist Juergen Isberner

www.isifotoart.de - isifotoart@gmx.de

 

Fotokünstler und Bildermacher

Jahrgang 1959

 

Schwerpunkte: Composing, Portrait, Beauty und  fine-Art

 

Seit meiner Jugend beschäftige ich mich mit Fotografie, früher analog und seit ca. 8 Jahren ausschliesslich digital, wobei mich das Thema Mensch schon immer fasziniert hat.

 

Entstanden früher meine Bilder in der eigenen Dunkelkammer so wurde die Chemie inzwischen durch die digitale Bildbearbeitung ersetzt.

Bei meinen Werken lege ich grossen Wert auf Linienführung und oft auch auf überraschenden Bildaufbau wobei ich dem Betrachter immer Platz für eigene Interpretationen lasse.

Ich lebe und arbeite im Saarland.

Wer mehr von meine Werken sehen will findet mich auch unter www.isifotoart.de

Konrad Funk   - Fotoclub Tele Freisen

Jahrgang 1958, Studium der Forstwirtschaft, Lange Jahre Revierförster im Forstrevier Nohfelden ( Saarland )

Ab 2014 beim Starterteam und ab 2015 beim neugegründeten, länderübergreifenden „Nationalpark Hunsrück-Hochwald“.

Aufgaben  in Umweltbildung und Wildtiermanagement.

Schon seit vielen Jahren habe ich mich, ohne die allgemeine, umfangreichere Fotografie nicht minder zu schätzen - mehr und mehr auf die Naturfotografie spezialisiert. Dies kam aus zeitlichen Gründen und ist sicher auch berufsbedingt begründet.

Natur – Tele wie Makrofotografie sind vor der Haustür  hinreichen möglich; Landschaftsaufnahmen machen den Schwerpunkt bei Reisen in andere Länder oder Nationalparks aus.

Die Liebe zur Natur ist der Motor für meine Fotografie. Entweder suche ich Motive, die ich im Kopf habe und versuche diese bei entsprechenden Lichtverhältnissen umzusetzen - oder ich finde  sie in ihrer Schönheit direkt vor Ort.

Makroaufnahmen entschlüsseln mir einen unendlichen Kosmos – ebenso wie die Sichtweisen mit langer Brennweite – gerade bei Wildtieren. Wenn man als Förster, der immer in der Natur war glaubt, man kenne die Natur, dann  hat man sich getäuscht. Ich erlebe jeden Tag, dass ich eigentlich nichts weiß.

Aber ich lerne, wissbegierig wie ich geblieben bin, die Natur Tag für Tag gerade durch die Kamera wirklich besser kennen. Die Möglichkeiten direkt vor der Haustür, in „meinem“  Wald und im neu gegründeten Nationalpark Hunsrück-Hochwald sind unerschöpflich. Hinter jeder geöffneten Tür folgt eine weitere Tür - die es zu öffnen gilt.

Gerne setzte ich meine Fotos ein, um Menschen die Natur näher zu bringen. Bildpräsentationen, Presseberichte, Fotoausstellungen etc. möchte ich auch künftig als Teil meiner neuen Tätigkeit im Nationalpark. einbringen. Nur was wir sehen und kennen – können wir auch schützen. Fotos, gerade Naturfotos erreichen derzeit ungeahnt viele Menschen.

Ich verbringe lieber die mir noch verbleibenden freien Stunden bei jedem Wetter ( Regen, Schnee und Kälte eingeschlossen ) in der Natur als vor dem PC. Als langjähriger Diafotograf, der sich nur sehr schwer vom Fuji Velvia 50 trennen konnte, sehe ich meine Naturfotografie nicht darin, diese am PC zu betreiben. Große Bildveränderungen stehen daher bei mir nicht an der Tagesordnung.

Der Fotoclub Tele Freisen hat mich in der Technik auch auf den Weg gebracht. Waren es doch anfänglich die mitunter harten Bildkritiken, die einen anstachelten, besser zu werden und die Sichtweise zu schärfen.

 

 

H. Dieter Morche Fotogruppe 62 Rentrisch

 

Die Fotografie ist für mich Hobby und Beruf zugleich. Ich habe 33 Jahre in der Klassischen Archäologie der Universität des Saarlandes als Fotograf gearbeitet.

Meine Reisen über 5 Wochen im  Jahr zu Ausgrabungen in südliche Länder waren und sind immer noch Teil meines Lebens.

Seit 8 Jahren arbeite ich in Didima in der Türkei. Dort werden vonder Bronzezeit bis zum 2. Jahrhundert n. Ch. von deutschen Instituten Ausgrabungen geleitet.

In den 70 er Jahren war mein Wunsch sehr stark, nicht mehr das zu fotografieren, was mir aufgetragen wurde, sondern das abzulichten, was ich wollte.

Deshalb schloss ich mich der Fotogruppe 62 Rentrisch an.

Ich musste vieles neu lernen und freute mich immer wieder über jedes gelungene Foto.

Die Schwarz Weiß Fotografie liegt mir besonders am Herzen. Bei den

Landschaftsfotos habe ich später das Gefühl, ich rieche wieder den

Ort, an dem das jeweilige  Foto aufgenommen  wurde.

Die Menschenfotografien sind die Landschaften in den Gesichtern der Menschen.

Fotografie macht neugierig und man will etwas Neues gestalten, das

andere Menschen so noch nicht gesehen haben.

Leider sind wir durch die Digitale Fotografie nicht mehr gezwungen, Material zu sparen und so stapeln sich die Belichtungen auf den Rechnern.

Meine Arbeit in der Archäologie hat sich im Laufe der Jahre bei den    Aufnahmen mehr als verzehnfacht. Pro Jahr kommen  ca. 3500 Sach-

aufnahmen zusammen, zuzüglich meiner privaten Fotos.

 

Aussortieren bedeutet heute für mich mehr Arbeit als neue Fotos

herzustellen.

Die Reduzierung auf wenige, dafür aber gute Aufnahmen ist sinnvoll,

fällt mir persönlich aber sehr schwer.

Jürgen Bennoit – Fotoclub Völklingen

Die Fotografie ist für mich ein Hobby das ich schon seit Jahren betreibe. War es am Anfang die Dia-Fotografie die mich begeisterte so vollzog auch ich den Wechsel auf die digitale Fotografie. Hier bietet sich heute dem Fotografen eine Fülle von Möglichkeiten seine fotografischen Inspirationen umzusetzen.

Im Jahre 1998 wurde ich Mitglied im Fotoclub Völklingen, dem ich seitdem angehöre. Hier in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten konnte ich meine fotografischen Fähigkeiten erweitern  und auch meine Bilder einem größerem  sowie kritischem Publikum präsentieren. Seit dem Jahre 2006 habe ich den Vorsitz in dem Verein übernommen und sehe meine Zielsetzung darin, den Verein auf Landes- und auf Bundesebene wieder mehr in den Fokus zu rücken. Ebenfalls ist es ein Anliegen von mir Neulinge in der Fotografie zu diesem Hobby hinzuführen. Mit der VHS Völklingen hat der FC Völklingen eine große Unterstützung gefunden um diese Zielsetzung zu verwirklichen.

Bei meinen Bildern liegt der Fokus zum großen Teil auf dem Thema Menschen. Hier ist die Portraitfotografie eines meiner beliebtesten Bereiche. In einer Studiogemeinschaft mit dem nötigen Equipment kann ich in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Model meine Ideen verwirklichen. Aber auch anderen Themenbereichen stehe ich aufgeschlossen gegenüber. Hier ist  besonders die Reisefotografie in fremde Länder zu erwähnen. Ergänzt wird das Thema Fotografie noch durch Landschaftsaufnahmen, Naturaufnahmen  und neuerdings auch durch Sportaufnahmen.      

Ein Motiv möchte ich aber in einer Auflistung meiner Motive nicht vergessen. Es ist dies ein Weiher hier in Völklingen, der Simschelweiher. Da er in unmittelbarer Nähe liegt habe ich ihn schon zu allen Tages- und Jahreszeiten aufgenommen. 

Abschließend kann ich feststellen, daß die Fotografie einen großen Teil meiner Lebenseinstellung eingenommen hat und immer noch einnimmt.  

 

Jürgen Becker – Fotoclub 88 Lebach

 

2011 wurde ich Mitglied im Fotoclub Lebach. Dort begann ich, die Fotografie von ihrer künstlerischen Seite zu betrachten.

Erst galt mein Interesse überwiegend der HDR-Fotografie, meist in Verbindung mit Superweitwinkelperspektiven. Menschen nahm ich bis dahin bei der Suche nach Motiven kaum wahr.

Bei unseren Treffen im Fotoclub Lebach sah ich immer wieder beeindruckende Fotos von Menschen auf  den Straßen dieser Erde.

Im letzten Jahr sah ich ein Lernvideo über Streetfotografie von Thomas Leuthard. Von da an hatte die Streetfotografie von mir Besitz ergriffen.

Ihr gilt bis heute mein ganz besonderes Interesse.

2014 konnte ich mit meinen Fotos bei Wettbewerben des DVF sehr gute Ergebnisse erzielen. Die Teilnahme an den Wettbewerben finde ich für mich wichtig, weil sie mich dazu antreibt, auch noch das letzte Quäntchen an Energie aufzuwenden, um ein gutes Foto zu machen und permanent meine PS Kenntnisse zu erweitern und anzuwenden. Meine Kenntnisse habe ich mir autodidaktisch angeeignet.

Vor einigen Monaten habe ich mir ein Fotostudio eingerichtet. Ich hoffe, dass es mir gelingt, künftig auch in diesem Bereich der Fotografie  Fotos zu machen, die man sich gerne ansieht und die man bei Ausstellungen zeigen kann.

 

 

Klaus Wessela - Fotogruppe Blende 11

 

Als ich mir vor sechs Jahren aus einer Laune heraus eine Digitalkamera kaufte, ahnte ich nicht, wie sehr mich das Fotografieren faszinieren würde, wie kreativ man mit der Kamera sein kann und wie schnell das Auge lernt, die Welt neu und intensiver wahr zu nehmen.

 

Ich startete mit VHS-Kursen und schloss mich den Lichtmalern Saar an, um technische Grundkenntnisse zu erlernen und mich mit anderen Fotografen auszutauschen. Außerdem studierte ich in Internet-Communities die Werke anderer Fotografen und stellte meine eigenen zur Diskussion, um ein besseres Gefühl für die Bildqualität zu bekommen.

 

Seit Sommer 2012 ist ich meine fotografische Heimat bei der Fotogruppe Blende 11, eine kleine und erfolgreiche Gruppe ambitionierter Fotografen, die mich sehr inspiriert, fordert und fördert.

 

Meine bevorzugten Motive sind bislang Architektur, Naturaufnahmen und Sportveranstaltungen gewesen, die zu abstrakten oder bildhaften Werken wurden. Mit einigen dieser Werke habe ich recht erfolgreich an verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben teilgenommen. Ich freue mich darauf, viele weitere spannende Themen in der unermesslichen Vielfalt der Fotografie erobern zu können.

 

Raimund Thul – Fotofreunde Homburg-Zweibrücken

 

„Zwölf gute Fotos in einem Jahr sein eine gute Ausbeute“ Anselm Adams...

 

Eine Agfa Isola zur Erstkommunion weckte mein Interesse an der Fotografie, nahm mich gefangen, lässt mich bis heute nicht mehr los.

In all diesen Jahren war die Intensität mit der ich fotografierte sehr unterschiedlich, abhängig von Familie und Beruf.

Ebenso wie zahlreiche Fotofreunde richtete ich mir eine eigene Dunkelkammer ein und verbrachte viele Stunden damit, dass was ich auf Kodak t-max belichtet hatte zu entwickeln und auf Papier zu bringen. Bei all den Misserfolgen war die Freude über eine gelungene Vergrößerung daher um so größer und der Geruch von faulen Eiern (Schwefeltoner) schnell vergessen. Im Zeitalter der digitalen Fotografie profitiere ich von meinen erworbenen Laborkenntnissen, die Werkzeuge sind gleich geblieben: Nachbelichten, Abwedeln, Gradation, Ineinanderkopieren, Maskierung....

Seit den neunziger Jahren gelingt es mir, regelmäßig zu fotografieren. Dabei bedeutet Fotografie für mich einen besonders schönen oder eindrucksvollen Moment festzuhalten. Fotografieren gibt mir die Möglichkeit individuell empfundene Stimmungen, Farben, Szenen und Situationen auszudrücken. Dabei ist es mir wichtig, nicht nur ein Abbild der äußeren Wirklichkeit zu erzeugen, ich gestalte meine Bilder. Jedes Foto beginnt in meinem Kopf. Dort beginnt der Prozess des Kreativen, auf meine ureigene Art meine Vorstellungen umzusetzen und festzuhalten. Dabei entstehen überwiegend schwarzweiß Fotografien. Nicht umsonst heißt es in der Künstlersprache: die Farbe ist eine Buhlerin und muss deshalb ganz bewusst gesetzt werden. Die Beschränkung auf Schwarz-Weiß ist deshalb auch für mich ein Stück Spontanität, eine gewisse Freiheit durch Konzentration auf graphische Elemente, Linie, Struktur und Licht.Der Mensch in all seinen Facetten, Landschaften und Architektur interessieren mich besonders.

Heute befasse ich mich sehr intensiv und kritisch mit der Fotografie im Allgemeinen und ganz besonders mit dem was ich selbst so „produziere“. Dabei ist mir die kritische und kompetente Meinung der Clubmitglieder der Fotofreunde Homburg-Zweibrücken wichtig. Dieser Austausch untereinander, gemeinsame Aktivitäten und Exkursionen, sind für mich immer wieder Motivation und Ansporn neue Fotos zu gestalten und auf meiner Homepage: bilderstapel.cms4people.de zu zeigen.

 

...und nicht immer gelingt mir eine gute Ausbeute.

 

Hans-Peter Mathey - Fotoclub Saarwellingen

 

Als ich Ende 2012 in den verdienten Vorruhestand ging, überlegte ich mir, wie ich in Zukunft meine Freiheit genießen und sinnvoll gestalten kann. Die Fotografie hat mich schon immer interessiert, aber leider fehlte mir bisher die Zeit, mich ernsthaft hiermit zu beschäftigen. 

Mir war klar, dass ich ohne professionelle Hilfe fotografisch nicht weiterkommen würde. Also suchte ich mir einen Fotoclub in meiner Nähe und wurde auf den Fotoclub Saarwellingen aufmerksam. Ich nahm Kontakt auf und wurde prompt zu einem Clubabend eingeladen. Durch die harte aber faire Bildbesprechung im Rahmen unserer Clubabende habe ich gelernt, wie man dem Idealbild näher kommen kann.

Es ist natürlich nicht leicht, wenn man ab einem bestimmten Alter wieder ganz von vorne anfangen muss. Aber ich habe in der Fotografie die gewünschte sinnvolle Beschäftigung und Herausforderung gefunden, auch noch im Alter gesteckte Ziele in die Tat umzusetzen und zu erreichen. 

Mehr über mich auf:  www.petersfotozeit.de

Peter Jung - Fotoclub Tele Freisen

 

Fotografieren Sie auch?

 

Diese Frage wurde mir in der Vergangenheit schon des Öfteren gestellt, wenn meine Frau Susanne einen Preis errungen hat.

 

Meine ersten intensiven Erfahren mit der Fotografie erfuhr ich bereits im zarten Alter von 36 Jahren (1995), da wurde ich Mitglied des Fotoclub Tele Freisen (FCTF).

 

Von nun an galt meine Leidenschaft der SW Fotografie inkl. Entwicklung in der eigenen Dunkelkammer. Die Erfahrungen aus dieser Zeit möchte ich nicht missen, da die prinzipiellen Techniken auch heute noch Bestand haben. Nur waren die Sitzungen im Labor sehr anstrengend und auch belastend aufgrund der Temperaturen und Dämpfe, die man zwangsläufig inhalierte. Die Ergebnisse waren durchwachsen und manchmal kam man auch ohne greifbare Ergebnisse aus einer ganztätigen Laborsitzung; das war dann ziemlich frustrierend.

 

Als die Digtalfotografie aufkam habe ich mich aus verschiedenen Gründen ganz von der Fotoszene verabschiedet. Zu meinem 50. Geburtstag habe ich mir eine Digitalkamera und einen Drucker zugelegt und seit diesem Zeitpunkt ist der Virus wieder aktiv.

Ich habe kein bevorzugtes Sujet. Der Vorteil der Fotografie ist, dass man neugierig ist. Neugierig auf Situationen, Menschen, Locations...

Ich besuche Orte, Events, die ich ohne die Fotografie niemals kennenlernen würde. Dies erweitert den Horizont nicht nur fotografisch.

 

Ich bevorzuge das Finishing als Print. Nur ein sauber angefertigter Print kann das Empfinden des Fotografen korrekt wiedergeben. Schade finde ich, dass immer mehr Wettbewerbe nur noch digital ausgerichtet werden.  Aus diesem Grund sind die Landesfotomeisterschaft des Saarlandes, die Süddeutsche Fotomeisterschaft und der Salon mondiale (Esch/Luxemburg) die wichtigsten Wettbewerbe, an denen ich teilnehme.  

 

Ich betreibe unsere Webseite unter jft-creative.de, auf der man die Werke von Susanne und mir findet. Für den Fotoclub Tele Freisen betreue ich die Webseite fctf.de.

 

Fotografieren Sie auch?

Karin Trinh - Fotoclub 88 Lebach

 

„KNIPSEN kann Jeder!“

 

Frei nach diesem Motto startete ich Anfang der achtziger Jahre mit dem Hobby der Fotografie. Aus anfänglicher Neugierde wurde ein immer größeres Interesse und bereits wenig später hat sie mich gepackt, die Leidenschaft für die Fotografie.

 

Wie jeder ambitionierte Fotofreund entwickelte sich irgendwann auch so etwas wie ein eigener Stil und die Vorliebe für eine ganz bestimmte Art der bildlichen Ablichtung. Man schreitet mit offen Augen durchs Leben, eine Fülle unterschiedler Motive ziehen an einem vorbei, doch irgendwie erwischt man sich immer wieder dabei nur bei bestimmten Situationen den Auslöser zu drücken.

 

Mein rechter Zeigefinger reagiert ganz empfindlich auf den Auslöser, wenn sich architektonisch interessante Formationen zeigen, sowie bei der Naturfotografie und Tieren in ihrem natürlichen Lebensraum.

 

Ende der neunziger Jahre richtete ich mir mein eigenes S/W-Labor ein und begann zu experimentieren. Eine Zeit, an die ich im Zeitalter der digitalen Fotografie nach wie vor sehr gerne zurück denke. So hat wohl jede Zeit ihre schönen Seiten.

Seit fast 15 Jahren schätze ich die Gesellschaft gleichgesinnter Fotofreunde. Der Austausch untereinander, sowohl fachlich wie auch menschlich, gemeinsame Aktivitäten und Unternehmungen, all das sind Punkte, die sich mit den Mitgliedern des Fotoclub 88 Lebach bestens verwirklichen lassen.

 

Die hier gezeigten Bilder entstanden auf einer Reise durch die Wildnis Tansanias (mit dem Jeep ;-) ).

 

Mehr Infos unter www.karintrinh.de

 

Hartwig Becker - Fotofreunde Homburg Zweibrücken

Nach dem ein arbeitsreiches Leben zu Ende war, suchte ich eine neue Herausforderung (getreu dem Motto: Life is nifty  after fifty). Immer schon gerne in dieser Welt unterwegs, dachte ich mir, die kommenden  Reisen  fotografisch zu dokumentieren. Ich kann mich noch gut erinnern, die erste Reise mit einer Kamera (1996) ging nach Namibia. Beladen mit 100 Velvia und Sensia-Filmen fotografierte ich alles was mir vor die Linse kam. Zu Hause gab es die Ernüchterung , nur wenige Bilder waren brauchbar. Es wurde mir empfohlen einem Fotoclub beizutreten, der Zufall brachte mich zu den Fotofreunden Homburg.

Dort traf ich u.a. Norbert Weber, der mir auf seine besondere sensible Art erklärte, dass es einen Unterschied zwischen dokumentieren (knipsen) und fotografieren gibt. Er hatte sich meiner angenommen und ich begriff,  die Fotografie ist eine unendliche Geschichte, wenn man gewillt ist ewig zu lernen. Auch die Aufteilung der Fotografie in Architektur, Landschaft, Portrait, Schwarzweiß,  usw. musste ich erfahren.

Und da gibt es noch die Unterwasserfotografie. Seit 1979 tauche ich, in einer Welt die einmalig ist. Im  Wasser habe ich das Gefühl ein anderer Mensch zu sein. Die Schwerelosigkeit und die Stille, die Fülle des Lebens, die Farbenbracht und die Vielfalt, die sich meinem Auge offenbart, gibt es sonst nirgends auf Erden. Diese Vielfalt ist in Gefahr, der Mensch ist dabei die Unterwasserwelt zu zerstören. Die heutigen Unterwasserbilder werden so in 30 Jahren nicht mehr zu fotografieren sein.

Für mich war der Übergang von der analogen zur digitalen Fotografie ein Quantensprung. Die Nutzung von Photoshop gibt mir bis heute das Gefühl, dass die Grenzen nur von meinem eigenen Kopf vorgegeben werden .

Damit die Erinnerungen an all die Reisen wach bleiben, habe ich die Website www.hardiweb.de generiert  -  www.gallexi.de ist eine themenbezogene Website in der nur "gute" Bilder gezeigt werden.

Wenn ich gefragt werde wo es am schönsten war, dann antworte ich " The paradise is everywhere, if you have eyes" (die Antwort eines Ranger im roten Outback von Australien auf eine ähnliche Frage von mir).

Ich werde weiterhin reisen und tauchen solange es Körper und Kopf zulassen, fast immer mit meiner Lebensgefährtin, die längst zur treibenden Kraft geworden ist.

Es freut mich, dass ich in der "Fotoszene"  gute Fotografen kennen lernte, mit denen ich diskutieren kann und die mir schon des Öfteren mit Rat und Tat geholfen haben - vielen Dank.

Georg Allmannsberger - Fotofreunde Rohrbach

 

Es war wohl kindliche Neugier, die meine Aufmerksamkeit schon sehr früh auf das Hobby meines Vaters lenkte. Er gab mir eine Box, spannte einen Film ein und ließ mich drauflos fotografieren. Aber spätestens dann, als ich mit zehn Jahren seine Voigtländer Bessa auf eine Klassenfahrt nach Mettlach mitnehmen durfte, war das nicht nur ein ungeheurer Vertrauensbeweis, der Stachel war gesetzt.

Während meines Studiums in Lebach schloss ich mich der Fotogruppe an und war später bis zur Auflösung des Seminars 1964 für die seminareigene Dunkelkammer verantwortlich. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte ich Kontakt zur Presse aufgenommen und berichtete zeitweise für vier Tageszeitungen. Eine ganze Reihe Kniffe und Tricks verdanke ich dem Niederwürzbacher Fotografen Seppl Allgayer, mit dem ich oft bis an die südöstliche Grenze des Saarlandes unterwegs war, um Pressetermine wahrzunehmen. Noch in der Nacht wurden der Film entwickelt, Abzüge in Schwarzweiß erstellt, Berichte geschrieben und alles zur Redaktion gefahren.  Harte Zeiten!

Immer schon waren aber auch Familienfeste und Urlaub Gegenstand meiner Dokumentationen. Erst 1981 betrat ich Neuland, da ich meine privaten Fotos interessanter gestalten wollte und schloss mich dem VDAV als Einzelmitglied an. Nachdem ein Fotoclub in der direkten Nachbarschaft meine Bitte um Aufnahme mit der Begründung ablehnte, ich sei ja Anfänger, gründete ich 1984 mit drei Gleichgesinnten die jetzige Gruppe FOTOFREUNDE ROHRBACH, deren Vorsitzender ich immer noch bin.

Wenn ich heute die Welt durch den Sucher meiner Kamera betrachte, schaue ich intensiver und halte gezielter fest, was mich beeindruckt. In erster Linie denke ich dabei nicht an Wettbewerb und Fotografiermode. Auch die Nachbearbeitung meiner Fotos beschränkt sich meist nur auf Ausschnitt, Farbe, Helligkeit und Kontrast. Man muss die Einfachheit meiner bildlichen Darstellung nicht mögen – mir ist meine anfängliche Neugier jedenfalls geblieben als Voraussetzung für künftigen Spaß an meinem Hobby.

 

Jürgen Herber –            Fotoclub Merzig

 

Mein Interesse für die Fotografie war seit meiner Jugend schon immer vorhanden. Allerdings fand ich erst mit sechzig Jahren die Zeit, dieses Hobby auszuüben. Also bin ich heute immer noch ein Anfänger. Aber die Begeisterung und die sichtbaren Resultate motivieren mich immer wieder aufs Neue, die Technik zu verstehen und mich mit den neusten Programmen der Bildbearbeitung auseinander zu setzten.

Bisher habe ich mich noch nicht auf ein bestimmtes Thema spezialisiert, da die Vielfalt an Motiven mich zu sehr begeistert. Im Vordergrund stehen derzeit Menschen und ausgediente Technik. Ich hoffe, dass ich mich durch die konstruktive Kritik meiner Freunde im Fotoclub in Zukunft noch verbessern kann.

Mein Wahlspruch: „Ich liebe meine Bilder und bewundere die der anderen.“

Jörg Karrenbauer - Fotoclub Völklingen

Für mich bedeutet Schwarzweiß-Fotografie die Reduktion auf das Wesentliche mit dem Fokus auf Kontrast und Komposition. Diese Faszination begleitet mich und meine Arbeit bereits, seitdem ich im Alter von 16 Jahren meine erste Spiegelreflexkamera bekam und ich mich regelmäßig ins benachbarte Elsass aufmachte, um dort meine Motive zu finden.

Später begeisterten mich die atmosphärischen Stimmungen an der französischen Atlantikküste, wo es mich auch immer wieder hinzieht. Insbesondere an der Côte d’Albâtre und der Côte d’Opale treffen rauhe See und mildes, durch den Golfstrom geprägtes Klima aufeinander und schaffen eine atemberaubende Lichtdramaturgie.

Bei diesem Licht entstehen meine impressionistischen Fotografien von beeindruckenden Landschafts-Szenarien. Aber auch die in dieser Region typischen Badehäuschen, die in jedem Ort individuell und anders sind, bieten immer wieder fotografische Überraschungen.

Eine weitere Herausforderung für mich ist der morbide Charme der Vergänglichkeit, dargestellt durch die dort noch zu findenden Überreste des Atlantikwalls. Die Bilder machen dem Betrachter die Vergänglichkeit bewusst: Nichts ist für immer!

Oftmals ist es die Langzeitbelichtung, die dazu beiträgt, die fast mystische Anmutung der Bilder zu verstärken. Stativ und Graufilter sind deshalb meine ständigen Begleiter.

Auch der Mensch kommt nicht zu kurz: In den letzten Jahren widme ich mich fotografisch auch der Tattoo-Kunst. In einschlägigen Studios und auf Conventions finde ich meine Motive. Körperkult als Kunstform. Kunst, die unter die Haut geht. Die Tätowierer sind kreative Artisten, die Haut Ihrer Kunden die Leinwand. Ein besonderes Interesse ist dem Menschen gewidmet, der sich diesem Kult hingibt.

Aber auch konzeptionelle Themen reizen mich immer mehr. Meine Serie „Gelb“ widmet sich den „aussterbenden“ gelben Telefonzellen und „After Dark“ zeigt Stimmungen nach Einbruch der Dunkelheit - einsame Plätze inmitten der Stadt. Die Serie zeigt stille, fast mystisch anmutende und nicht unbedingt einladende urbane Winkel.

Bei der digitalen Bildbearbeitung halte ich mich stark zurück: Lediglich Kontrast, Helligkeit und Schärfe werden optimiert. Darüber hinaus gibt es keinerlei Art der Manipulation oder Verfremdung.

Ich drucke meine Giclées auf FineArt Papier selbst aus.

 

Mehr Infos und Bilder gibt es unter:  http://www.karrenbauers.com

Dieter WALTER, KDVF, MFIAP (Direktmitglied im DVF)

 

Seit 1984 fotografiere ich nun schon. Ich bin Direktmitglied im DVF und gehöre der Gruppe-PHOTO-95 an. In den Anfangszeiten war mir jedes Motiv recht. Jedoch sehr bald schulte ich meine Augen für die Schwarzweißfotografie, mit der Konsequenz, dass ich mir ein eigenes Schwarzweißlabor einrichtete. Um sicher gute Ergebnisse erzielen zu können, eignete ich mir das Verfahren des Zonensystems an. Fortan hatte ich kaum und wenn, dann nur durch Unachtsamkeit, fehlerhafte Ergebnisse. Um das Potential des Zonensystems voll ausnutzen zu können, legte ich mir eine Fachkamera zu, so mit allen Verstellmöglichkeiten beider Standarten. Solch eine Fachkamera trägt zur Entschleunigung der fotografischen Prozesse bei, was ich als löblich für mich empfand. Von Anbeginn habe ich seriell und konzeptionell fotografiert, nicht so das Einzelbild gesucht, noch den einen Schnappschuss.

Um das Jahr 2000 verließ ich mit einem weinenden Auge die sog. Analogfotografie und sprang auf den herandonnernden Express Digitalfotografie auf. Da half mir sofort und hilft mir heute noch, mein Wissen aus der klassischen Fotografie. Auch in dem neuen fotografischen Genre zählt für mich vorwiegend die seriell/konzeptionelle Bildgestaltung, nur manchmal etwas mehr experimentell. Viele Einzel,- und Gruppenausstellungen säumen meinen fotografischen Weg, ebenso einige Publikationen in Fachzeitschriften.

Die drei Doppelbilder sind ein Auszug aus einer Serie von 12 Werken. Schon zu Analogzeiten und auch in den Jahren 2006 bis 2010 habe ich mit dieser Präsentationsform experimentiert. Die drei Rauchobjekte, wie auch die  restlichen vier Bilder sind je weiteren Serien zugehörig. Interessant vielleicht noch das Bild mit den Ballons: Das Gebirge besteht aus Rauchformationen.

Wer mehr über mich wissen möchte, den lade ich herzlichst auf meine Website: www.d-walter-photo.de ein.

Christian Mütterthies - Fotoclub Tele Freisen

 

Gerne würde ich berichten, dass ich schon durch meinen Vater oder seit frühester Jugend mit dem Virus der Fotografie infiziert wurde. Leider war dem nicht so, sondern es begann alles erst im und mit dem Zeitalter der digitalen Fotografie. So ist es auch nicht verwunderlich, dass meine erste Kamera, die ich im Einsatz hatte, eine Canon EOS 350D war. Werde ich gefragt, wo meine fotografischen Schwerpunkte liegen, gebe ich gerne einen meiner Leitsätze zur Antwort: "Ich fotografiere alles, was nicht mit mir reden kann".
Ganz klar sehe ich mich bei den Naturfotografen angesiedelt, aber die Reisefotografie sowie Still Life ziehen mich ebenso in ihren Bann. Aus meinem zweiten großen Hobby, der Herpetologie, ist es abzuleiten, dass viele meiner Aufnahmen Reptilien oder Amphibien zeigen. Da diese Tiere gezielt in ihren Habitaten gesucht und fotografiert werden müssen, steht das Reisen damit in ganz engem Zusammenhang. Über die Jahre hinweg, ist meine Ausrüstung natürlich gewachsen und wurde mit der Zeit völlig auf meine Einsatzgebiete abgestimmt. Nur der Marke Canon bin ich immer treu geblieben.
Seit Jahresbeginn 2013 bin ich Mitglied im Fotoclub Tele Freisen. Aufgrund eines regen Austauschs bei den Clubtreffen, erhalte ich permanent neue Infos und Ideen, die ich versuche, bei meiner fotografischen Entwicklung umzusetzen. Eine tolle Truppe, die so einiges bewegt. Den spannendsten Bereich der Fotografie stellt für mich die Herausforderung dar, eine Situation oder ein Motiv so einzufangen, dass der Betrachter zumindest für ein paar Sekunden mit den Augen hängen bleibt und sich meine Emotionen auf ihn übertragen.
Meiner Frau und meinem Sohn möchte ich ganz besonders für ihr Verständnis danken, das sie mir und meinem Hobby entgegen bringen! Es ist nicht selbstverständlich, mich einfach ziehen zu lassen und zu sagen: "Ok, flieg du ruhig nach Madagaskar, um Reptilien zu suchen und zu fotografieren“.

Uwe Engel - Fotoclub Saarwellingen

Das Interesse an der Fotografie wurde bei mir schon recht früh im Kindesalter durch meinen Vater geweckt, der selbst begeisterter Hobbyfotograf ist.

Aber wie so oft, ändert sich die Interessenslage als Jugendlicher. Und so bekam die Sporthalle den Vorzug gegenüber dem Fotoapparat. Den Weg zurück fand ich Mitte der Neunziger, als ich mir meine erste Spiegelreflexkamera, damals eine Nikon F70, kaufte. Diese war von da an mein Begleiter auf Wander- und Motorradtouren.

2006 erfolgte dann der Umstieg ins digitale Lager. Seit dem bin ich mit verschiedenen Nikonmodellen unterwegs und finde meine Motive weiterhin hauptsächlich in der Natur, sei es bei Wanderung in heimischer Umgebung oder auf Reisen. Wenn auch die Landschaftsfotografie wohl den Schwerpunkt bildet, bin ich doch offen für alle möglichen Motive, sei es im Sport, der Architektur- oder der Tierfotografie. An Menschen habe ich mich bisher fotografisch weniger herangetraut. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. Und man braucht ja auch noch Ziele …

Und da man diese gemeinsam oft besser erreicht, als alleine, habe ich mich 2011 dem Fotoclub Saarwellingen angeschlossen. Seit dem versuche ich mich mit Hilfe meiner Fotofreunde fotografisch weiter zu entwickeln.

Das spannende an der Fotografie ist für mich die Vielseitigkeit, zum einen der Motive an sich, aber auch des einen Motivs, das sich immer wieder anders präsentiert, auch wenn man es schon zehnmal fotografiert hat.

 

 

Theresia Müller - Fotogruppe Blende 11

Von der Ölmalerei zur Fotografie…

Es war einmal…

vor vielen Jahren -  da schenkte mir ein lieber, 80-jähriger Nachbar, der an der parkinsonschen Krankheit litt, seinen wertvollen Ölmalkasten. Er kannte meine kreative Ader und überreichte ihn mir mit den Worten: “mach was draus“.

Voller Stolz und Dankbarkeit belegte ich einen Ölmalkurs. Von da an schleppte ich den Malkasten plus Staffelei überall mit hin! Doch oft, wenn ich unterwegs war, konnte ich aus Zeitgründen nicht immer irgendwo stundenlang sitzen bleiben und malen, also machte ich mir dann irgendwann einfach nur Skizzen, bis mir die zündende Idee kam, ich könnte mir doch einen kleinen Fotoapparat zulegen.

Gesagt, getan; nun konnte ich schnell und einfach meine Motive einfangen und zuhause in aller Muse auf die Leinwand bringen.

Als ich dann im Jahre 2005 meinen heutigen Ehemann kennenlernte und er mir die digitale Fotografie mit all ihrer Vielfältigkeit und ihren Vorzügen schmackhaft machte, wurde sehr schnell ein gemeinsames, leidenschaftliches Hobby daraus!

Bisher habe ich mich noch nicht auf ein spezielles Thema festgelegt, dafür sehe ich viel zu viel und die Motive lauern überall! In unserem eigenen kleinen Fotostudio kann ich mich auch nach Herzenslust austoben und meine Ideen umsetzen.

Einige der hier gezeigten Fotos haben mir damit zum „AFIAP“ verholfen!

 

Mein Motto: „ICH suche keine Motive – die Motive suchen MICH!“

 

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an meinen Mann, der mich auf diesen Weg gebracht hat und an meine lieben Freunde in der „Fotogruppe Blende 11 Saar“, der ich angehöre.

Ohne unser faszinierendes Hobby im DVF hätte ich wohl nie so viele tolle Menschen kennen gelernt!

 

Fotos sind für mich:

„ Geschenke der Gegenwart – aus der Vergangenheit – an die Zukunft „

 

 

Mark Doerr - VSE Fotogruppe Objektiv

"Jahrgang 1974, fotografischer Autodidakt, von früh an analog geprägt und durchgängig immer mit Kamera unterwegs. Ab Ende der 90er selbst in Farbe entwickelt, und, dank Man Ray, eine besondere Vorliebe für Fotogramme und Spielereien in der Dunkelkammer entwickelt. Aufgrund akuten Zeitmangels dies aber nach wenigen Jahren langsam eingestellt und in einen fotografischen Dornröschenschlaf gefallen.

2011 dann die digitale Erleuchtung, meine Vorbehalte gegen die digitale Fotografie wichen der Vernunft. Zu Überzeugend waren die technischen Möglichkeiten, die diese mit sich bringt. Seit Frühjahr 2012 fotografiere ich leidenschaftlich gerne Menschen und kombiniere dies sehr gerne mit der elektronischen Bildbearbeitung. Die Realität verändern, neue Welten erschaffen und Geschichten erzählen, das ist meine Motivation. Der wichtigste Antrieb für mich ist und bleibt allerings der Spaß an der Sache. Fotografisches Asyl fand ich in der Fotogruppe Objektiv VSE Saarlouis."